Return to sender …oder das Kreuz mit dem Kreuz

torsten schrieb's. Am 9. Februar 2010 um 7:08 Uhr.

Beim genauen hinschauen, sind Funde möglich, die ein leichtes Lächeln entsehen lassen.
Auf dem nachfolgenden Brief (hier als Ausschnitt dargestellt) wurde ein Unzustellbar Klebezettel angebacht. Der Grund lässt sich auch beim genauen hinschauen nicht erschließen, da nichts angekreuzt wurde. Vielleicht hat aber auch der Postzusteller nur eine Spalte vermisst.

     x    Heute nehme ich mal keinen Stift in die Hand.

Wenn man sich den anderen Brief mit einem Kästchen mehr anschaut, fällt auf, dass der Vermerk „Nicht angetroffen“ fehlt. Wie verhalte ich mich, wenn ich niemanden antreffe? Ich schicke den Brief einfach wieder zurück. Das ist Dienstleistung.

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          Vertriebsdienstleistungen Express 191  13. NOV. 2007
Das es auch anders geht, zeigt nachfolgender Brief. Hier stehen 8 Kästchen zur Auswahl.

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  City- Post P2  008  232  14.Dez. 2009

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  Rückseite
  Zusatzstempel „Zurück an Absender“
  Rücksendestempel Empfänger nicht zu ermitteln mit Unterschrift

Beutelfahne für Briefe

torsten schrieb's. Am 5. Februar 2010 um 7:45 Uhr.

Wer sich mit Bahnpost beschäftigt kennt nicht nur alle Bahnstrecken aus seinem Gebiet, sondern kommt auch irgendwann einmal mit Beutelfahnen in Berührung. Es gibt Beutelfahnen in den unterschiedlichsten Ausführungen.

Postsendungen, die für den Versand mit der Eisenbahn vorgesehen sind, werden in spezielle Postsäcke verpackt, oben zugeschnürt und mit einer Beutelfahne versehen. Dazu wird die Beutelfahne entlang der schräg nach oben verlaufenden beiden Striche gefaltet, damit sie besser befestigt werden kann. Oben in der Mitte wird der Stempel als Absender abgeschlagen. Das ist ein normaler Poststempel oder auch ein Bahnpoststempel. Im unteren Bereich wird der Leitabschnitt vermerkt, manchmal auch die Zugstrecke, gelegentlich die Zugnummer.
 
 

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WÜRZBURG – HAMBURG BAHNPOST ZUG – 293  5.5.74

Nachlese zur WORLD MONEY FAIR

torsten schrieb's. Am 2. Februar 2010 um 10:47 Uhr.

Vom 29.01. bis zum 31.01.2010 fand in Berlin die 39. WORLD MONEY FAIR statt. Es war beeindruckend fest zu stellen wie perfekt die Organisatoren dieser branchenführenden Messe sowohl die einzelnen Messestände platziert haben, als auch die jeweilige Standbeschilderung angebracht hatte. Es waren fast ausnahmslos gepflegte und aufgeräumte Messestände, die der Besucher vorfand. Vielfach auch grob sortiert nach Münzenhändler, Auktionshäuser, Zubehöranbietern und Münzen-Prägestätten aus der ganzen Welt. Diese Form erleichtert dem Besucher einen effizienten Gang durch die weiten Messehallen.

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Was gab es zu sehen?

Neben Altdeutschland und Kaiserreich glänzte vor allen Dingen das Edelmetall: sei es in Gold, in Platin oder auch Palladium. Der Besucher konnte gar über eine Unze (31,1 Gramm) Rhodium staunen, die ein Händlerkollege dort in versiegelter Form mit Guckloch für ca. € 1750.-, also mehr als das Doppelte des aktuellen Goldwertes, feilbot. Vielfach waren die Kunden des Edelmetalls denn auch krisen-getrieben und versuchten den günstigsten Edelmetall-Händler zu erkunden. Den Begriff “Krise” konnte man jedoch vergeblich auf der Messe des wahren und physischen Zasters suchen!

Was gab es zu hören?

An den Messeständen, die ich besuchen konnte lag Zufriedenheit in allen Gesichtern und aus den Kassen quoll es gar heftig grün und magentafarben! So interviewte ich denn auch beim Verlassen die herzlich nette Garderobendame Frau Nickel, die für diese Messe schon länger arbeitet. Sie empfand bereits am Eröffnungstag einen guten bis überdurchschnittlichen Ansturm und prophezeite zwei weitere gute Messetage!

Plusbriefe…

torsten schrieb's. Am 1. Februar 2010 um 7:02 Uhr.

sind individuell angefertigte Briefumschläge der Deutschen Post. Auffällig ist vor allem der Stempelabdruck mit den vielen Nullen im Datumskasten. Das soll kein Datum darstellen, sondern ist aufgedruckt. Jeder kann es selbst gestalten.
Ab einer Auflage von 20 Stück können Interessenten eigene Bildmotive gestalten. Bei der Infopost ist das ab 50 Stück möglich. Der Versand erfolgt innerhalb von 6 Tagen.
Ideal z.B. bei einer anstehenden Hochzeitsfeier. Einladungen können mit einer vorher individuell gestalteten Marke verschickt werden.
 

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  BONN  a  53113  00.00.07 – 18
  Geschäftsbrief (ab 20 Briefen kann die Fläche vollflächig selbst gestaltet werden.
  Der Poststempel ist aufgedruckt, und sitzt immer an der gleichen Stelle.

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  BRIEFZENTRUM 30  Entgeld bezahlt  00.00.0 - - 18
  Versandfertig freigemachter Brief der Deutschen Post
  Wann der Versand erfolgte ist nicht nachvollziehbar.

Negativschlagzeilen machte ein Plusbrief im Mai 2008, mit dem Abdruck von Rudolf Hess. Trotz Kontrollen der Deutschen Post wurde der Fehler nicht erkannt und die Umschläge wurden ausgeliefert.

Der Whisky-Wodka Vertrag vom 17.September 1945

torsten schrieb's. Am 28. Januar 2010 um 8:02 Uhr.

Die für die Amerikaner wichtige Nord- Süd Verbindung von Bremen - Hannover - Göttingen – Bebra über Fulda nach Frankfurt/Main führte nicht nur durch britisches Besatzungsgebiet, sondern auch 4 km durch die Sowjetische Besatzungszone. Diese 4 km verliefen allerdings nicht immer störungsfrei.
Der Haltepunkt Werleshausen lag auf dem Gebiet der SBZ.

 

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  Quelle: Handskizze aus dem Grenzlandmuseum Siegerland

Die von den Deutschen gesprengte Bahnbrücke bei Oberrieden wurde schnell repariert und konnte ab dem 10.8.1945 wieder eingleisig befahren werden. Die sowjetischen Posten sperrten am Haltepunkt Werleshausen die Bahnstrecke. Der gesamte Zugverkehr musste nun über Kassel umgeleitet werden.

Am 13.September 1945 wurde erneut der Zugverkehr gewaltsam von der russischen Seite unterbrochen. Ein größerer Konflikt bahnte sich an.

Am 17. September 1945 trafen sich die örtlich zuständigen kommandierenden Generäle, der amerikanische Brigadegeneral W. T. Sexton und der Held der Sowjetunion Generalmajor V. S. Askalepov zu Verhandlungen in Wanfried/Hessen, 14 km östlich von Eschwege. Schnell und ohne größeres Aufsehen wurde das Wanfrieder Abkommen über eine Veränderung der Demarkationslinie zwischen den Kreisen Witzenhausen und Heiligenstadt ausgehandelt. Der Vertragsinhalt wurde innerhalb von zwei Tagen vollzogen, indem sich die amerikanischen wie auch die sowjetischen Truppen bis zum 19.September 1945 um 18.00 Uhr an die neue Demarkationslinie zurückzogen.
 
 

wanfried.jpg 

WANFRIED a  -5.10.45  -10

Der Vertrag vom 17.9.1945 ging in die Geschichte auch als sogenannter “Whisky-Wodka-Vertrag” ein. Das amerikanische und das russische Nationalgetränk sollten für die erfolgreichen Verhandlungen und deren zügigem Abschluss nicht ohne Bedeutung gewesen sein.

Übersetzung des englischen Textes des Wanfrieder Abkommens
vom 17.9.1945:

VEREINBARUNG
Hauptquartier der 3. Division der US-Armee
17. September 1945
Brigadegeneral Sexton, der Vertreter des amerikanischen Hohen Kommandos, kommandierender General der 3. Infanterie-Division und der Vertreter des sowjetischen Hohen Kommandos, Generalmajor Askalepov, kommandierender General der 77. Gardeinfanterie-Division, sind von ihren jeweiligen Regierungen befugt, die bestehende Demarkationslinie zwischen den Kreisen Witzenhausen und Heiligenstadt zu ändern und haben bei einer Zusammenkunft in der Stadt Wanfried/Sachsen, Deutschland, am 17. September 1945 folgende Vereinbarung unterzeichnet:

VEREINBARUNG
1. Es wird zwischen den Unterzeichneten, den autorisierten Vertretern ihrer jeweiligen Regierungen, gemeinsam vereinbart und festgesetzt, daß mit Wirkung vom 17. September 1945 die Grenze zwischen der US-Besatzungszone in Deutschland, wie auf der angehefteten Karte (Anlage Nr. 1) - Deutschland: 1:25000, Kartenblätter 4625, 4626 angegeben, geändert wird.
2. Der Rückzug der Truppen zu der neu festgelegten Demarkationslinie wird bis 19. September 1945, 18.00 Uhr, amerikanische Zeit, abgeschlossen.
3. Die in den bezeichneten Gebieten wohnende Bevölkerung bleibt dort mit ihrem Eigentum.

UNTERZEICHNET:
1. Kommandierender General der 3. Infanterie-Division,
gez. Brigadegeneral W. T. Sexton
2. Kommandierender General der 77. Gardeinfanterie
Division, Held der Sowjetunion, Generalmajor, gez. V. S. Askalepov

ZEUGEN:
Amerikaner:
1. Charles E. Johnson Oberst
2. Lloyd B. Ramsey, Oberstleutnant
Sowjets:
1. Gardeoberst Tarasov
2. Gardeoberstleutnant Paschenko

Die englischen und russischen Abschriften sind identisch.
Das Abkommen besiegelte eine Korrektur der Demarkationslinie. Der Gebietsaustausch hatte weitreichende Auswirkungen auf nahezu eintausend Einwohner der betroffenen sechs Dörfer.

Die Exklave Allstedt in Sachsen

torsten schrieb's. Am 22. Januar 2010 um 7:01 Uhr.

Eine Exklave ist ein Teil eines politischen Gebietes, das vom Rest des Gebietes räumlich abgetrennt und deshalb nur über ein anderes Gebiet zu erreichen ist. Bei dem Ort Allstedt handelt es sich um eine Exklave.
Im April 1945 zogen die Amerikaner in Allstedt ein. Dieser 3000 Seelen Ort liegt zwischen Sangerhausen und Artern im heutigen Sachsen – Anhalt. Im Juli übernahm die Sowjetarmee die Besatzungszone. Es erfolgte eine Entnazifizierung und die Demontage der Betriebe begann. Viele Ausgesiedelte und Vertriebene aus den Ostgebieten kommen auch nach Allstedt.
Das Besondere an diesem Ort ist der politische Wechsel, der sich am 1. Oktober 1945 vollzog.

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 Sonderstempel ALLSTEDT (HELME) 1000 jähr. Kaiserpfalz d. gold. Aue 14.8.45 - 18
 

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 Rückseite: Absender aus der Gemeinde Voigtstedt im Landkreis Sangerhausen

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 Postleitkarte von 1954

Nach der politischen Gliederung gehörte Allstedt ab dem 16.Juli 1945 vorerst zum Regierungsbezirk Erfurt.

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Mit Wirkung vom 1. Oktober 1945 wurde die Exklave Allstedt der Provinz Sachsen Halle- Merseburg zugeordnet. Dabei kam es oft vor, dass der Absender noch Allstedt in Thüringen schrieb, obwohl er bereits schon zu Sachsen- Anhalt gehörte.

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Die DDR und der “Zentrale Kurierdienst”

torsten schrieb's. Am 17. Januar 2010 um 8:02 Uhr.

Als die ZKD- Marken wieder abgeschafft wurden, genügte ein einfacher Stempel “Nur für den Dienstgebrauch” und die Briefe wurden weiterhin als ZKD- Post befördert.

Den ZKD- Dienst gab es in unterschiedlichen Varianten wie Behördenpost, Verwaltungswertpost und Verwaltungspost seit Gründung der DDR 1949 bis zur Auflösung der DDR am 30.06.1990.

Durch eine Anordnung zum Schutz der Dienstgeheimnisse vom 6. Dezember 1971 wurde der Zentrale Kurierdienst zum 1. März 1972 neu geregelt. Absenderfreistempel mit besonderem Wertfeld „Zentraler Kurierdienst“ und Kastenstempel durften nicht mehr verwendet werden.

Die Vorschriften über das äußere änderten sich. Fensterbriefumschläge waren nicht zulässig. Neben der genauen Anschrift wurde der Stempel „Nur für den Dienstgebrauch” bzw. „Vertrauliche Dienstsache” mit VD- Nummer abgeschlagen.

Sendungen, die ohne einen solchen Stempel aufgegeben wurden, erhielten nachträglich den Stempel „Nur für den Dienstgebrauch” und handschriftlich ein „T” für Transport. Sendungen, für die der Absender einen Aufgabenachweis verlangte, waren mit einer Transportnummer zu versehen. Für solche Sendungen war die Post bei Verlust schadensersatzpflichtig. Die Sendungen waren nicht freizumachen. Die Gebühren wurden im ZKD- Ausgangsbuch bescheinigt und durch Barzahlung oder Verrechnung entrichtet. Die Zusatzgebühren für „VD” bzw. „ZU” wurden wie bisher erhoben. Die Abgabe von Verpackungsmaterial an Sammler wurde offiziell verboten.

Gebühren
bis 20g    30 Pf
bis 250   60 Pf
bis 500 100 Pf
Vertrauliche Dienstsache Gebühr + 20 Pf
Zustellurkunde    Gebühr + 65 Pf

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 HERMSDORF 653   25.6.84 KOMBINAT VEB KERAMISCHE WERKE HERMSDORF
 „Nur für den Dienstgebrauch“ >T< im Stempel eingebunden. Daneben die Transportnummer.
 Verstoß gegen die neuen Regelungen: Fensterbriefe waren nicht zulässig.

Das „T“ steht für den Transport der Sendungen.

 

ddr-nur-fur-den-dienstgebrauch_1.jpg 
  RIESA 8400   15.6.84 VEB ROHRKOMBINAT STAHL - UND WALZWERK RIESA
  „Nur für den Dienstgebrauch“ >T< handschriftlich ergänzt, da er ohne den erforderlichen
  Dienststempel „Nur für den Dienstgebrauch“ vorgefunden wurde. Daneben die  6 stellige
  Transportnummer.

Wer den Pfennig nicht ehrt …

torsten schrieb's. Am 14. Januar 2010 um 7:12 Uhr.

Ein Mitarbeiter einer Poststelle einer Maschinenbaufirma hatte offensichtlich Probleme mit der Einstellung der Freistempler Maschine. Bei dieser Maschine wird das erforderliche Porto eingestellt, der Brief wird nur noch durchgeschoben und entwertet.

Das fehlende Porto wurde allerdings sofort bemerkt, und der fehlende Pfennig musste nun aufwendig auf dem verbleibenden Rest des Umschlages abgeschlagen werden.

Ergebnis ist ein attraktiver Firmenbrief.

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  (15a) SCHMALKALDEN 12.1.51 VVB MASCHINEN/ ELEKTRO- WEST

VVB heißt: Vereinigung/Verwaltung Volkseigener Betriebe

Mit geschmuggelten Noten durch die Kontrolle ?

torsten schrieb's. Am 11. Januar 2010 um 7:01 Uhr.

In der nachfolgenden Abbildung geht es um einen ganz normalen DDR-Luftpost-Brief von 1956 auf Erstflug von BERLIN nach MOSKAU. Neben einer 35 Pfg. Marke klebt eine Schumann Marke mit Besonderheit.
Mit Schumann kamen falsche Noten, oder besser gesagt, mit dem falschen Bild kamen die richtigen Noten an Bord des Flugzeuges. Die berichtigte Marke konnte am Erstflug nach Moskau nicht “teilnehmen”. Sie kam erst 9 Tage später, am 8.Oktober 1956, an den Schalter.
 

 schuhmann-lufpost.jpg

1. Sonderstempel BLANKENBURG 30.9.56  -18 (Luftkurort) (Letzttag der 1. Ausgabe)
2. Sonderstempel BERLIN NW7 DEUTSCHE LUFTHANSA LUFTPOSTSTELLE 4.10.56 –6
3. Sonderstempel Erstflug BERLIN -MOSKAU

Die Post hat zwei Monate nach der Außerkurssetzung mit dem Schreiben an die Berliner Versandstelle für Sammlermarken folgendes angeordnet: „… sind mit verschiedenen Tagesangaben während der Gültigkeitsdauer vom 23.7.56 bis zum 30.9.56 abzustempeln.“

schuhmann-lufpost_detail.jpg
         
1. Ausgabe mit den falschen Noten            
Ausgabe: 20.7.56
am 23.7.56 zurückgezogen
Noten von Franz Schubert
„Wanders Nachtlied“ 

schumann1ausgabe.jpg

  2. Ausgabe mit den richtigen Noten

Ausgabe: 8.10.56
Gültig bis 31.3.58
Noten von Robert Schumann
„Mondnacht“

Bitte mit Erdbeergeschmack als Obsalatfrankatur!

torsten schrieb's. Am 8. Januar 2010 um 17:01 Uhr.

Die Nase ist noch voller Düfte von Rosinenstollen und Lebkuchen aus der Weihnachtszeit. Da überrascht die Deutsche Post am 2. Januar 2010 mit einer neuen Ausgabe. Abgebildet sind 4 verschiedene Obstsorten, jeweils ganz und aufgeschnitten. Beim ersten Anblick fragt man sich, ist das schon alles? Nein, ist es nicht! Die Besonderheit besteht darin, dass durch Reiben mit dem Finger über die Marke der Duft der jeweils angezeigten Obstfrucht die strapazierte Nase erreicht.

     obst_045.jpg

 APFEL

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Zitrone
 

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ERDBEERE
 

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         HEIDELBEERE

 

Während die Heidelbeere kaum einen Duft verstrahlt, ist es dafür die Erdbeere, die einen intensiven Duft verbreitet.

Also über die Marke reiben, unter die Nase halten, Augen schließen und sich auf den kommenden Sommer freuen. Aber es ist wie mit den richtigen Früchten, wenn sie zu lange lagern, können sie unter Umständen anders riechen, auch wenn das Bild einen anderen frischeren Eindruck vermittelt.