125 Jahre Eiffel-Turm in Paris

torsten schrieb's. Am 28. Januar 2012 um 7:14 Uhr.

Es ist das Wahrzeichen Frankreichs schlechthin. Heute, vor 125 Jahren, am 28. Januar 1887 wurde mit dem Bau begonnen. Der Entwurf stammt vom Chefingenieur Alexander Gustave Eiffel (1832-1932). Seine Idee war ein breitbeiniger Turm mit mehreren Ebenen. Die Pläne wurden Eiffel  von seinem Vorgesetzten für 50.000.- Franc abgekauft. Dieser lies den Turm in zwei Jahren bis zur Weltausstellung in Paris 1889 bauen. Im gleichen Jahr war der 100. Jahrestag des Beginns der französischen Revolution (1789-1799)

Bei seiner Fertigstellung war der Eifelturm mit seinen 301m das höchste Gebäude auf der Erde, bevor es von dem New Yorker Chrysler Building (319m) abgelöst wurde.

Der Turm war für eine Lebensdauer von ca. 20 Jahren ausgelegt. 1909 sollte er wieder demontiert werden. Doch es war das Militär, das den Rückbau verhinderte. Es brauchten den Turm als Sende- und Empfangsstation.

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Postkarte von 1910

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Postkarte von 1910

Alle 7 Jahre muss gestrichen werden. Dabei werden jedes Mal ca. 45 Tonnen Farbe in 3 Farbnuancen benötigt. Oben hell bis unten dunkler.

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Ausgabe Australien

Heute: 300. Geburtstag von Friedrich II, - “Der Große”

torsten schrieb's. Am 24. Januar 2012 um 7:05 Uhr.

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Friedrich II. konnte auf namhafte Vorfahren zurück blicken. So u.a. auf:

• Friedrich I. von Brandenburg (1371-1440) bekam 1415 die Mark Brandenburg. Sein Sohn war „Eisenzahn“, Kurfürst von Brandenburg

• Friedrich Wilhelm I. (1657-1713), Soldatenkönig und Vater vom Friedrich II. krönte sich 1701 selbst zum ersten König von Preußen

Der Beiname „der Große“ ist bis heute umstritten, dennoch wird er oft bei Anlässen und amtlichen Ausgaben benutzt.
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Numisbrief Berlin Mi. Nr. 764 „Friedrich der Große“

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Sonderstempel zum 200. Todestag Friedrich der Grosse

Sein Leben war von Anfang an vom Vater geprägt. Er hatte weder etwas für seine Neigungen übrig, noch für dessen Flucht mit seinem Freund nach Frankreich. Seine spätere Zwangsehe mit Christine von Braunschweig blieb kinderlos. Mit 29 Jahren trat Friedrich II. die Nachfolge seines Vaters an. Es folgten Kriege, die das Land historisch prägten. Im Siebenjährigen Krieg gelang es Friedrich II. nur durch Einfallsreichtum, standhaftem Charakter, Mut und Köpfchen seine Feinde zu besiegen. Möglicherweise aus dieser Zeit resultiert sein bis heute bekannter Beiname: Friedrich der Große.

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Der Staat Preußen wurde am 25. Februar 1947 durch
das Gesetz Nr. 46 des Alliierten Kontrollrates aufgelöst.

„Schade, dass ich den Rummel um mich nicht miterleben kann.“

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DR Mi. Nr. 479 mit Druckzufälligkeit:
weißer Fleck am Kopf

Schöpfer der DR Marke: Adolph v. Menzel (1805-1905)
Bekannt u.a. für historische Darstellungen aus dem Leben Friedrich II.

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DDR Mi. Nr. 1146

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Berlin Mi. Nr. 95

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Abgebildet ist der höchste Orden, der vom Friedrich II. vergeben wurde. Dieser diente nicht als Anerkennung für besondere Leistungen, sondern als Symbol der Zugehörigkeit.

Bewerbung anno 1945: “…Unvorbestraft und viel Geschick”

torsten schrieb's. Am 20. Januar 2012 um 7:08 Uhr.

Wer sich für eine Stelle bewirbt, hat ein genau vorgegebenes Schema abzuarbeiten. In einer Bewerbungsmappe soll sich Lebenslauf mit Passbild, eine Auflistung eigener Qualitäten sowie ein Nachweis über frühere Tätigkeiten befinden.

Nach dem Krieg war es ein bisschen komplizierter eine Bewerbung abzugeben. Gezogene Grenzen der Alliierten verhinderten einen Kontakt außerhalb der besetzten Zone. Es war nicht einmal Schriftverkehr erlaubt. Die Post konnte nur durch einen Kurier oder unter großer Gefahr selbst über die Zonengrenze geschafft werden.

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LÜBECK 1 bb   23.6.45  -21
Returnierter Kolonialwaren- Fachmann, den das Kriegsgeschick aus seiner erfolgreichen Großhandelsexistenz warf, sucht neue Erwerbstätigkeit durch die Übernahme oder Beteiligung an einer Lebensmittel- Groß- Einzelhdl.- Fabrikationsunternehmen oder auch Spedition bzw. Mitarbeitsmöglichkeit darin, Hierzu bitte ich um Ihre Unterstützung. Ich bin unvorbetraft, war nie Mitglied der NSDAP oder deren Gliederungen. Ich habe eine langjährige, bestbewährte Praxis, die notwendigen Büromaschinen, Fuhrpark und Kapital. Ich bin neuzeitlicher Buchhalter, Maschinenschreiber, Ein- und Verkäufer, Schrift- und Plakatschreiber, hervorragender Disponent, sicherer Kraftfahrer und habe zu jeder handwerklichen Tätigkeit viel Geschick. Mit erschöpfenden weiteren Angaben u. Auskünften stehe ich zu Diensten. Ich bitte, meinen Antrag auf Zuweisung eines durch die zeitlichen Umstände freigewordenen, Betrieben zu befürworten und dann dem zuständigen Milität- Gouverment zur Erledigung zuzuleiten.

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Rückseite

Was ist eine Druckprobe bzw. Essay?

torsten schrieb's. Am 18. Januar 2012 um 7:06 Uhr.

Eine Druckprobe ist in der Regel ein Andruck vor der eigentlichen Herstellung. Der Drucker kontrolliert noch einmal die Qualität seiner herzustellenden Marken oder Ganzsachen. Kommen solche Marken, besser auch als Essay bekannt, auf den Markt, gibt es meist Bietergefechte bei Auktionen. Ganzsachen sind kaum bekannt, da die Druckproben meistens vernichtet wurden.

Wie kann es dann aber sein, dass Bildpostkarten des Deutschen Reiches mit der Lochung „DRUCKPROBE“ kaum Beachtung finden?

1925 kamen die ersten Bildpostkarten Serien auf den Markt. Es bestand schnell eine große Nachfrage. Das lag aber auch an den moderaten Preisen. Gerade einmal 1 Pfennig kostete eine einzelne Karte. Trotzdem musste der Verkauf deutschlandweit angeschoben werden. Vertreter boten verschiedene Ansichten zum Verkauf an. Um den Fremdenverkehr anzukurbeln, hatten die ersten Karten Motive von größeren Städten und Badeorten. Aus Gründen des Wettbewerbes durfte allerdings keine Karte in dem Ort verkauft werden, die auf dieser Karte abgebildet ist.

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Lernt Deutschland kennen – Wismar

Der Kölner Dom auf Briefmarken

torsten schrieb's. Am 15. Januar 2012 um 6:57 Uhr.

Der Kölner Dom ist das Wahrzeichen von Köln. Er ist ein imposantes Bauwerk mit einer langen Geschichte, die schon vor dem eigentlichen Bau begannen.

1164 kam man in den Besitz der Gebeine der heiligen 3 Könige
(Die Frontseite der Schatzkammer mit den Gebeinen
der Heiligen 3 Könige besteht aus purem Gold)

1248 wurde der Grundstein gelegt. Der alte Dom wurde niedergebrannt.

1560 wurde der Bau wegen Geldmangel eingestellt. Es standen nur Pfeiler von Quer- und Langhaus

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AK mit der Ansicht des Kölner Doms
Deutlich sind die 2 verschieden hohen Türme zu sehen

Ab 1820 wurde der Dombau wieder aktiviert.

Die beiden Türme wurden 1864 mit Erträgen einer erstmals ausgespielten Dombau- Lotterie in nur 16 Jahren errichtet. Zu diesem Zeitpunkt zählte das Bauwerk zu den größten Gebäuden auf der Welt.

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Bund Mi. Nr. 1064

Am 15.Oktober 1880 wurde durch das Aufsetzen des Schlusssteins auf den Südturm das Bauwerk nach 632 Jahren beendet.

Die Darstellung des Kölner Doms ist auf einigen Briefmarken Ausgaben zu sehen.

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All. Zone Mi. Nr. 72

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All. Zone Mi. Nr. 75

Sogar auf einer DDR Marke von 1954 ist der Kölner Dom zu sehen.

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DDR Mi. Nr. 445

Hätten Sie den Dom im Hintergrund erkannt?

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Westberlin Mi. Nr. 620

Die Darstellung bei der nachfolgenden Marke ist nicht korrekt .
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Bund Mi. Nr. 2206

1 der rechte Turm ist in Wirklichkeit kürzer
(siehe o.a. Ansichtskarte)

2   beim Mittelbau stimmen die Dimensionen nicht

1996 wurde der Kölner Dom in das Weltkulturerbe aufgenommen.

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Bund Mi. Nr. 2230

was klebt nicht alles auf Karten und Briefen?

torsten schrieb's. Am 13. Januar 2012 um 6:47 Uhr.

Der Einfallsreichtum einiger Philatelisten ist scheinbar grenzenlos. Was gibt es nicht alles. GAA oder abgeschnittene Firmenfreistempel auf Brief.

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2750 SCHWERIN k  -4. 04..85  -13

Auch die Verwendung von nicht portogültigen Marken stellt ein nicht sammelwürdiges Randgebiet in der Philatelie dar. Gibt es noch eine Steigerung? Ja, es gibt sie!

Eine Postkarte auf Brief. Das ist schon ziemlich schräg, da Brief und Postkarte jeweils eigenständige Verwendungsformen darstellen.

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Postkarte mit Zusatzfrankatur auf Brief
78050 VILLINGEN-SCHWENNINGEN 18.5.92

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keine Briefmarke – sondern Postkarte auf Sonderblatt
Dieses Kuriosum wurde bereits vor 66 Jahren „hergestellt“,
eine Ganzsache als Drucksache im Ortsverkehr verwendet.

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Postkarte auf Briefumschlag mit einem frühen Datum
GRÄFENRODA a (THÜRING.)  -8.5.45  7-8

Die Zukunft des Euros – oder was hat eine französische Marke von 1849 mit der Währungsunion zu tun?

torsten schrieb's. Am 10. Januar 2012 um 7:53 Uhr.

Mit der Einführung der Euromarken mussten viele Fragen beantwortet werden. Wie lange kann umgetauscht werden? Wie lange zählen die Doppelnominale? Zählen die Deutschen Marken auch in den anderen Euroländern? Es herrschte eine große Unsicherheit unter den Philatelisten. Viele Sammler nahmen die Umstellung zum Anlass, das Gebiet abzuschließen.

Allein in der Frage der Frankaturgültigkeit der alten Marken gehen die Länder unterschiedlich um.

In Deutschland z.B. waren bis zum 30.6.2002 alle bisher gültigen Marken verwendbar. Danach galten nur die Doppelnominale und Euromarken weiter. Nicht mehr gültige Marken (Bund ab 1969, ohne Berlin)) konnten umgetauscht werden. Für den Stempelsammler dürfte es nicht einfach gewesen sein, für den angekündigten 30.6.2002 einen Abschlag zu bekommen. Dieser Tag war ein Sonntag.

Für Frankreich wurde folgende Regelungen bekannt:

    gültig ab:   1849 (!) 
gültig bis:  Umtausch
unbefristet:  nein

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Frankreich Mi. Nr. 3 Cereskopf 1849 und 10 Präsident Louis Napoleon 1852

Der Euro steckt in der tiefsten Krise seiner Geschichte. Es ist denkbar, dass man irgendwann in den Katalogen rückblickend liest: „Die Marken vor der Euroeinführung sind mit Unterbrechung wieder uneingeschränkt gültig.“

Der Eurostart 2002

torsten schrieb's. Am 8. Januar 2012 um 7:45 Uhr.

Vor 10 Jahren ging der Euro mit großer Euphorie an den Start. Am 1. Januar 2002 wurde er mit Feuerwerk und Sondersendungen in zwölf Ländern eingeführt.

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Einführung des Euros am 1.1.2002

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Bereits 22 Tage (!) nach der Einführung gab es schon die erste Disziplinlosigkeit. Finanzminister Eichel, der das Erbe Schröders übernahm, konnte die 3% Stabilitätsgrenze nicht einhalten. In der Folge wurde sie noch mehrfach überschritten. Die Länder, die die Stabilitätsgrenze nicht einhalten konnten, wollten keine Strafe und verschönten Ihre Bilanzen -  mit schwerwiegenden Folgen.

2011 war das Jahr der Kraftprobe für den Euro. Es ging um die Rettung und das Überleben der europäischen Einheits-Währung. Griechenland durchlebte politisch eine Achterbahnfahrt. Dadurch kam der nächste Wackelkandidat ins straucheln: Italien verlor seine umstrittene Leitfigur. Silvio Berlusconi musste seinen Sessel räumen.

Der Rettungsschirm, als Allheilmittel gegen Staatskonkurs, soll die geplagten Staaten aus dem Sumpf ziehen. Viele fragen sich, ob das gut gehen wird. Reicht er überhaupt aus, um alle Betroffenen zu retten? Keiner hat eine passende Antwort.

Philatelistische Chronik:
• Die letzte Ausgabe in Pfennig erschien am 10.9.1998
• Die erste Ausgabe mit einer Doppelwährung erschien am 28.9.2000.

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Bund Mi. Nr. 2113

• In der Silvesternacht 2001/02 wurden die Sielaff-Automaten auf den Euro umgestellt. Rund 300.000 Geräte mussten umgerüstet werden.
• Die erste reine Euroausgabe gab es seit dem 27.12.2001 mit einer Markenausgabe vom 1.1.2002.

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Bund Mi. Nr. 2236
Seitdem gib es auf der Computertastatur
bei dem „E“ das Euro- Zeichen €.

Ein Beispiel für eine Markenausgabe, die von einem Land der insgesamt 12 Mitgliedsstaaten zur Euroeinführung herausgegeben wurde.

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Österreich Mi. Nr. 2368

EURO - Der Erfolg hat viele Väter

torsten schrieb's. Am 6. Januar 2012 um 6:42 Uhr.

Philatelistisch als „Ehrenbürger von Europa“ gekürt wurde Jean Monnet (1888-1979). Nur als Unternehmer ohne politisches Amt bereitete er den Weg zur Europäischen Gemeinschaft und damit auch zur Einführung des Euros.

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Bund Mi. Nr. 926

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Frankreich Mi. Nr. 2198

Als weiterer „Vater des Euros“ wird auch der damalige Finanzminister Dr. Theo Weigel gesehen. Er gab den neuen Münzen den entgültigen Namen. Darunter waren viele interessante Vorschläge. Die Mark, den Taler und den Ecu wollte niemand. Der Franken erinnerte zu sehr an den spanischen Diktator Franko. Der „Euro“ fand die größte Zustimmung.

„Der Name ist einfach genial - da muss ich mich selbst loben.“ sagte Dr. Theo Weigel in einem seiner vielen Interviews. „In dem Wort Euro stecken die Anfangsbuchstaben von Europa“, sagte er weiter. „Mein Freund Jean-Claude Juncker, Regierungschef in Luxemburg, sagte zwar: Erotisch klingt Euro nicht. Doch das war mir egal: eurotisch reicht.“
„Als Bundesfinanzminister war ich maßgeblich an der Entwicklung dieser europäischen Version beteiligt.

Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft wird das Gesicht Europas verändern und bis weit über die Grenzen des Kontinents hinaus ihre Auswirkungen zeigen.“
Dr. Theo Weigel, Berlin Februar 2001

Diese Auswirkungen können wir Tag für Tag als Schlagzeilen in den Zeitungen lesen.

Der EURO - eine Vorgeschichte

torsten schrieb's. Am 4. Januar 2012 um 6:33 Uhr.

Der Euro – eine Vorgeschichte

Der lange Weg des Euros begann vor 20 Jahren. Am 9. Dezember 1991 beschloss die Europäische Union beim EG-Gipfel in Maastricht  einen dreistufigen Plan zur Durchführung der Währungsunion. Vor dem „Euro“ gab es die Vorstellung, die neue Währung als „Ecu“ zu bezeichnen.

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Belgien 1987 5 Ecu

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Belgien 1987 5 Ecu
Die Person auf der Vorderseite sieht doch sehr griechisch aus.

• Ende 1995 wurde formell erklärt, dass der Name der neuen Währung Euro heißen soll.

• Am 1.Juni 1998 wurde in der Finanzmetropole Frankfurt am Main die EZB (Europäischen Zentralbank) gegründet. 
 
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Bund Mi. Nr. 2000

• Am 31.12.1998 war der Stichtag für die Festlegung der Umrechnungskurse.

Vor dem offiziellen Start wurde mit dem Einsatz von Maschinenstempeln auf die Euroumstellung hingewiesen.

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BRIEFZENTRUM 83  27.08.01  -20
„Ist Ihre Frankaturmaschine schon fit für den Euro?“

Interessant: Es sind nur 10 Sterne auf dem Stempel abgebildet. Dabei standen 11 Staaten in den Startlöchern. Griechenland wurde (mit gefälschten Zahlen) nachträglich aufgenommen.

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Die 12 Sterne stehen für die Mitgliedsstaaten.
Hier ist Griechenland schon mit dabei.

Die Beteiligung Griechenlands war so kurzfristig (Beitritt erst am 1.1.2001), dass die einheimischen Münzstätten nicht in der Lage waren, die benötigten Münzen selbst zu prägen.