Das Posthorn auf Briefmarken
Nach Kriegsende 1945 wurden auch im Postwesen Kennzeichen der faschistischen Diktatur verändert. Das Posthorn, dass schon lange im Gebrauch war, wurde wieder eingeführt. Der Reichsadler auf dem Postamtsschild hatte ausgedient.
In der Verfügung vom 18. September 1945 heiß es u.a.
„Die von den Nazis eingeführte rote Farbe für Postfahrzeuge usw. muss verschwinden. Die Wagen sollen wieder den traditionellen postgelben Anstrich erhalten. … Als Kennzeichen wird wieder das Posthorn mit Blitzen eingeführt.“
Amtsblatt 3/1947: „Kennzeichen der Deutschen Post sind das Posthorn mit vier Blitzen und der Bezeichnung „Deutsche Post“. Sie werden stets in schwarzer Farbe ausgeführt. Dienststempel und Siegel sind mit den gleichen Kennzeichen zu versehen.“
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Darstellung im Amtsblatt 3/1948
Die erste Markenausgabe nach der Verfügung erschien am 1. Oktober 1945 in Thüringen. Abgebildet sind anstelle der Blitze die typischen Kordeln.
Selbst im bekannten Posthornsatz der Bundesrepublik Deutschland ist das Posthorn mit Kordeln dargestellt.
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Amtliches Dienstsiegel der Deutschen Post in der DDR
Blechhammer Poststelle 1 (Kr. Sonneberg) aus den 50er
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      Posthorn mit den 4 Blitzen und 2 Kordeln
Es gib auch vereinzelt Abweichungen von den Vorgaben in der Darstellung des Posthorns.
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Amtliches Dienstsiegel des Postamtes Braunschweig
aus den 50er Jahren Posthorn mit nur 3 Blitzen

Amtliches Dienstsiegel des Postamtes
Ludwigshafen aus den 50er Jahren
Reichsadler anstelle des vorgeschriebenen Posthorns
Mit den Jahren wurde das Posthorn immer mehr stilisiert und vereinfacht dargestellt.
aktuelles Kennzeichen an den Briefkästen

Stilisiertes Posthorn ohne Mundstück und den 4 Blitzen als Striche.