Über die Erfindung vom (weißen) Gold

Anfang des Jahre 2010 geisterte in der Presse eine Meldung herum: Böttger sei nicht der Erfinder des Hartporzellans, sondern ein unbekannter Engländer. Angeblich fand man Hartporzellan aus dem Jahr um 1680. Das alles klang nach einem geschickten PR- Gag, denn die Stadt Meißen hat Grund zum feiern.
Am 6. Juni 1710 wurde die erste Produktionsstätte für die Herstellung von Porzellan auf der Albrechtsburg eröffnet.  Vorausgegangen waren zahlreiche Versuche von Böttger und Tschirnhaus, dem Vordenker. Eingesperrt in einem Verließ, bei sengender Hitze und schlechter Luft, versuchten sie aus einfachen Zutaten wie dem Kaolin, etwas Wertvolles herzustellen. Herausgekommen ist kein Gold, sondern  das heute in vielen Ländern der Erde begehrte Meißner Porzellan mit den gekreuzten Schwertern.

 

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DDR Ausgabe Mi. Nr. 3241- 44

Meißen feiert am 6. Juni 2010 seinen 300. Jahrestag der Gründung der ersten Meißner Manufaktur.

In der Stadt Meißen werden nachfolgend abgebildete Ansichtskarten vertrieben:

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Gruß aus Meißen 1000 jährige Porzellan und Weinstadt;

man beachte: Meißen ist nur als Weinstadt 1000 Jahre alt.
 

 

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