Der Erste Weltkrieg 1914 „Die Vorbereitung“

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Der Erste Weltkrieg 1914 „Die Vorbereitung“

Der Deutsche Reichskanzler und preußische Ministerpräsident Theobald von Bethmann Hollweg äußerte sich am 7. Juli 1914 besorgt: „Eine Aktion gegen Serbien kann zum Weltkrieg führen.“
Quelle: Willibald Gutsche „Der gerechte Krieg“

Als bis zum 22. Juli 1914 auf der politischen Bühne keine Reaktionen zu spüren waren, atmete Europa erleichtert auf. Am 23.7.14 gab es ein Ultimatum der Österr. Ung. Regierung an Serbien. Nur 2 Tage später, unmittelbar vor Ablauf des Ultimatums, antwortete Serbien, es möchte alle gestellten Bedingungen erfüllen. Die Aufhebung der Souveränität und Gerichtsbarkeit des Staates lehnte Serbien allerdings strikt ab.

Deutschland sah sich in der Zange der militärischen Gegner. Deshalb gab es ein Ultimatum an Russland mit der Aufforderung, die Mobilmachung gegen Deutschland einzustellen. Auch an Frankreich gab es ein Ultimatum, sich nicht einzumischen, sollte es zu einem deutsch-russischen Konflikt kommen.

Deutschland fühlte sich siegessicher. Die beiden abgebildeten humoristischen Postkarten zeigten die Stimmung kurz vor Ausbruch des 1. Weltkrieges. Propagandaabteilungen entwickelten erstmalig derartige Karten, um die Stimmung gegen die potentiellen Feinde aufzuheizen.

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