A. Lange & Söhne, Glashütte in Sachsen: ein genialer Gründergeist!

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Vor 200 Jahren, am 18. Februar 1815, wurde Ferdinand Adolph Lange in Glashütte geboren. Er war ein genialer Uhrmacher und Unternehmer aber auch ein Erfinder und Regionalpolitiker. Er war 18 Jahre Bürgermeister von Glashütte und 18 Jahre Abgeordneter im sächsischen Landtag.

Diese Kombination von Wissen und Begabung waren solide Grundlagen für den Aufbau einer Firma, die noch heute Weltruf besitzt. Wer nach Glashütte kommt oder vorbeifährt, sollte sich unbedingt einmal das Uhrenmuseum anschauen. Hier wird auf kurzweilige Art die Geschichte dieses Werkes vermittelt.

Glashütte Lange Denkmal Detail
Denkmal Ferdinand Adolph Lange in Glashütte

Mit 15 Jahren begann er seine Lehre als Uhrmacher und bereiste dabei viele Länder. Sein Wissen war so umfangreich, dass ein französischer Uhrmacher ihm eine Stelle auf Lebenszeit anbot. Er lehnte ab und kehrte nach Glashütte zurück.

Am 7. Dezember 1845 begann er mit Geld von der königlich- sächsischen Regierung und mit qualifiziertem Personal seine Uhrenfabrik aufzubauen. Großen Wert legte er von Anfang an auf eine solide Ausbildung der Lehrlinge. Eine große Rolle spielte die Präzision. Dafür entwickelte er spezielle Geräte. So unter anderem das Zehntelmaß. Für die Produktion von Einzelteilen ermunterte er qualifizierte Mitarbeiter zur Gründung eigener Unternehmen. Wer sich in Glashütte umschaut wird feststellen, wie viele Unternehmen heute noch existieren. Nicht umsonst sprechen viele Einheimische von der Uhrenstadt.

1970 wurde das Unternehmen Glashütter Uhren im Rahmen der Leipziger Messe mit einer Briefmarke gewürdigt.

Glashütte 1601 FDC mit Werbung_1
DDR Mi. Nr. 1601
Ein Werbestempel als FFS von 1968, eine Werbeanzeige von 1925 und eine Original Damenuhr aus den 60er runden das Bild dieses FDC ab.

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