Briefmarken aus Tageskorrespondenz nach Bethel

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Was machen Sie mit den Briefmarken, die abgestempelt auf der Tagespostkorrespondenz aufgeklebt sind?

Wegwerfen? WEGWERFEN?  W E G W E R F E N??

Nee nö! Bitte nicht. Sammeln sie diese Briefmarken mit einem schwungvollen Heidewitzka aus dem Handgelenk oder Männer nehmen dann doch lieber schnell die Schere zur Hand und schneiden die Briefmarke(n) mit etwas Unterrand vom Kuvert bzw. Karte. Das heißt dann Kiloware und sammelt sich bei einigen Zeitgenossen in so mancher Schublade oder Behältnis auf dem Schreibtisch an. Kiloware wird es exakt auch in den USA bezeichnet, weil es so gehandelt wird.

kiloware_briefmarken1.jpg

Und wenn die Kiloware zur Tonnenware mutiert? Briefmarkenhändler können diese Kiloware nur sehr selten gebrauchen bzw. kaufen diese auch nur in Ausnahmefällen an (z.B. es handelt sich um Kiloware aus der unmittelbaren Nachkriegszeit, was es auch mal gibt!). Wir empfehlen den Versand von überschaubaren Mengen nach Bethel. Dort gibt es u.a. auch eine Briefmarkenannahmestelle, die dankbar für diesbezügliche Sachspenden ist. Die Briefmarkenstelle beschäftigt 25 behinderte Mitarbeiter und rund 100 Menschen in den Werkstätten und Beschäftigungsangeboten. Dort wird auch die Kiloware für den weiteren Verkauf fachmännisch weiterverarbeitet. Hier der direkte Draht:

Briefmarkenstelle Bethel
Quellenhofweg 25
33617 Bielefeld
Telefon 0521/144-3597
Telefax 0521/144-3587
E-Mail briefmarkenstelle@bethel.de

Ein Kommentar

  1. Eine ausgezeichnete Idee – Briefmarken nach Bethel schicken! Unser Fachverband versendet häufig Broschüren und Veröffentlichungen und hat deshalb viel mit Briefmarken und auch ungewöhnlichen Stückelungen zu tun. Alle Rückläufer landen in Bethel!

    Karl-Heinz Zander
    Geschäftsführer des
    Vormundschaftsgerichtstag e.V
    Interdisziplinärer Fachverband im Betreuungswesen
    http://www.vgt-ev.de

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