Chamouix: die 1.Olympische Winterspiele im Jahr 1924

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Vor fast 91 Jahren, am 25. Januar 1924, wurden im französischen Winterkurort Chamouix Mont Blanc die ersten Olympischen Winterspiele der Neuzeit eröffnet. 300 Sportler aus 16 Ländern, darunter 13 Frauen, nahmen daran teil. Man muss sich das einmal vorstellen: Eiskunstlaufen und Eishockey gehörten bis dahin zur Sommerolympiade. Ein zugefrorener Teich in einer Bergregion reichte damals noch aus.

Eishockey Bund 1975_835_Eishockey-Weltmeisterschaft

Bund Mi. Nr. 835

Eishockey Berlin 1983,_MiNr_699

Berlin Mi. Nr. 699

Eishockey DDR_1968,_MiNr_1338

DDR Mi. Nr. 1338

Heute ist Eishockey längst eine Winterdisziplin mit vielen technischen Details. Wie zum Beispiel „Emti net“. Ein nicht sehr geläufiger Begriff für eine Situation, in der ein Torwart, bzw. eineTorwartfrau die Eisfläche für einen weiteren Spieler verlässt.

Wer beim Dameneishockey in Sotschi 2014 zugeschaut hat, konnte diese oben erwähnte Situation live am Fernseher miterleben. In einem packenden und spannenden Duell ging es im Spiel Schweiz gegen die Favoritinnen aus Schweden um die Bronzemedaille:

Die Schwedinnen gingen mit 0:2 erwartungsgemäß in Führung.
Beim Stand von 2:2 wurden die Favoritinnen schon etwas nervös.
Beim Stand von 3:2 für die Schweiz herrschte schon etwas wie Krisenstimmung im Schwedischen Team.
Entscheidung vom schwedischen Trainer: Angriff ohne Torwartfrau.
Die Schweizerinnen schießen auf ein leeres Tor: 4:2
Beim Stand vom 4:3 kommt die schwedische Torwartfrau wieder zurück, aber für einen Sieg reichte es nicht mehr aus.

Schweiz gewinnt sensationell einen 3. Platz. Das ist die erste Schweizer Olympia -Medaille im Eishockey seit 1948 in St. Moritz der Herren.

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