
Die Glühbirne gehört zu den Erfindungen, die einen Siegeszug rund um den Erdball angetreten hat. Heute kaum vorstellbar, aber die Glühbirne gibt es erst seit 120 Jahren. Thomas Alva Edison entwickelte in den 1880 Jahren die erste praktisch nutzbare, wettbewerbsfähige Glühlampe. Da es das erste elektrische Produkt war, musste ein elektrisches Energieversorgungsnetz aufgebaut werden. Das war der Beginn einer umfassenden Elektrifizierung.
Nun hat die gute alte Glühbirne ausgedient.
Für Deutschland heißt das: Ab dem 1. September 2009 gibt es keine Glühlampen mit 100 Watt zu kaufen. Bis 2012 sollen dann alle Glüh- und Halogenlampen vom Markt verschwunden sein.
Dieses EU- Richtlinie aus Brüssel zum Glühlampen-Verbot ist allerdings auch umstritten. Die Energie- und Kosteneinsparungen beruhen auf fragwürdigen Berechnungen. Zum Beispiel werden für die Herstellung einer einzigen Energiesparlampe bis zu zehnmal mehr Energie verbraucht, als bei einer simplen Glühbirne. Offene Fragen müssen geklärt werden. Wie wird das giftige Schwermetall Quecksilber, das künftig tonnenweise anfallen wird, entsorgt? Wie können zerbrochene Lampen vorschriftsmäßig als Sondermüll entsorgt werden?

Philatelistisch gibt es leider nur wenige Ausgaben, die Edison gewürdigt haben.

Ausgabe Rumänien

