Deutsche Esperanto-Sprachschule

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Esperanto (ich habe bereits hier darüber berichtet) wurde trotz der weltweiten Verbreitung nur von begeisterten Anhängern und vom neugierigen lernfreudigen Publikum angenommen und ernsthaft betrieben. 1933 wurde der erst 1911 gegründete Arbeiter-Esperanto-Bund von den Nazis wieder aufgelöst. Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches versuchten sich enthusiastisch begeisterten Esperanto Anhänger mit der Schulung des Nachwuchses, immer in der Hoffnung, dass die Sprache nicht ausstirbt. In Hamburg wurde sogar eine Esperanto Sprach-Schule eingerichtet.

Esperanto Schule Brief

HAMBURG 1 a 11.6.48 -10

Esperanto Schule Brief_RS

Brief Rückseite

Esperanto Schule Brief innen Anschreiben

Anschreiben

Esperanto Schule Brief innen

Innenseite des Briefes

 

„… Den Preis für die Kurse haben wir so niedrig wie nur möglich gehalten, damit möglichst viele Freunde daran teilnehmen können.

Elementarlehrgang einschließlich der Korrektur der Hausaufgaben 30.-RM

Aufbaulehrgang einschließlich der Korrektur der Hausaufgaben 30.-RM

Nach Abschluss beider Lehrgänge kann der (die) Schüler(in) ein Staatsexamen für Esperanto ablegen. …“

Weiterhin wurde dem Brief ein Flyer beigefügt, der mit vielen „Argumenten“ auf die Sprache aufmerksam machen soll:

„…
– muss jeder gebildete Mensch kennen und können,
– leicht erlernbar,
– eine große Zukunft beschieden,
– der letzte internationale Kongress fand 1933 unter Konrad Adenauer
statt,
– regelmäßig erscheinen 100 Zeitschriften und 2 Wochenblätter,
-1922 wurde die Sprache in den USA als Rundfunksprache verwendet,
es ist das Latein der Demokratie, …“

Esperanto Schule Beilage zusammen

Vorderseite und Rückseite der Beilage
mit Argumenten diese Sprache zu erlernen.

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