Die Notopfer-Marke: Der Soli anno 1948

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Mit der 2-Pfennig-Notopfermarke wurde dem notleidenden Berlin in der Zeit von Dezember 1948 bis einschließlich März 1956 geholfen. Es waren nur lediglich zwei Pfennige, die jedoch im genannten Zeitraum auf alle Inlandspostsendungen der Westsekturen zusätzlich zur Frankatur aufgeklebt werden mussten.

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In diesen über 7 Jahren wurden einige Hundert Tonnen Post befördert und so kommt es nicht von ungefähr, dass diese so genannte Zwangszuschlagsmarke in Milliardenauflagezahl gedruckt werden musste. Eine Druckerei hat dies gar nicht geschafft und so kommt es, dass diese kleinste Marke des Nachkriegsdeutschland in sehr vielen verschiedenen Variationen vorkommen! Unterschiedliche Zähungen, unterschiedliche Wasserzeichen und Druckfarben, zudem auch vielfältige Druckabarten.

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Pauschal zu sagen welchen Wert diese Notopfermarken haben ist leider unmöglich. Es gibt Spezialsammelr dieses Sammelgebietes, die ausschließlich diese Notopfermarke in allen Varianten sammeln: postfrisch, in Viererblocks, im Bogen und kleineren Einheiten; auch auf Briefen und Karten. Eckrandstücke auf Briefe sind sicherlich selten und immer begehrt.

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Seltene Alleinfrankatur auf bar-bezahlter Eilboten-Drucksache (Wert ca. € 90.-)

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