€ 950 für eine Postkarte!

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Das alte Ansichtskarten gesammelt werden dürfte kein Geheimnis mehr sein. Auch wir versorgen Kunden, die auf der Pirsch nach den historischen Ansischtskarten sind. Gesammelt wird nach verschiedenen Gesichtspunkten:

  • TOPOGRAPHIE, regionale Gebiete, meist aus der Heimat
  • MOTIVE, z.B. Weihnachtsmänner oder Maikäfer auf Ansichtskarten

Ein elitärer Kreis sammelt Ansichtskarten der Wiener Werkstätten.

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#478 der Wiener Werkstätte, signiert Mela Koehler , ca. € 1200.-

Die Wiener Werkstätten wurde 1903 von Josef Hoffmann, Koloman Moser und dem Industriellen und Kunstmäzen Fritz Wärndorfer in Wien als Wiener Werkstätten GmbH gegründet. Vorbild war die britische Arts and Crafts Movement. Ziel der Wiener Werkstätte war die Erneuerung des Kunstbegriffes auf dem Bereich des Kunstgewerbes. Sie arbeitete hier intensiv mit der Wiener Secession und der Wiener Kunstgewerbeschule zusammen.

Produziert wurden sowohl Alltagsgegenstände als auch Schmuck, Möbel und wie gesagt Ansichtskarten. Es wurden über 900 verschiedene Kunst-Postkarten verausgabt, wovon Oskar Kokoschka dreizehn Ansichtskarten malte. Andere namhafte Künstler für diese Karten waren Mela Köhler, Egon Schiele, Fritzi Löw, Susi Singer und Ludwig Heinrich Jungnickel. Diese Karten sind fortlaufend nummeriert und werden heute von Sammlern hoch geschätzt, sie hatten jeweils ein geschätzte Auflage von etwa 200 bis 1000 Stück. Die Karten wurden von 1908 bis 1915 gedruckt.

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