Maximumkarten: eine alte Tradition

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Maximaphilie ist die ungewöhnliche aber amtliche Bezeichnung für eine Maximumkarte. Wann genau die erste Maximumkarte entstand, ist nicht genau dokumentiert. Fakt ist aber, das man bereits vor 100 Jahren begann, vorhandene Briefmarken mit bildgleichen Landschaftsmotiven auf eine Ansichtskarte zu kleben. Anfangs gab es nur in den seltensten Fällen eine genaue Übereinstimmung zwischen Motiv der Karte und Marke.
Eine Person muss in Zusammenhang mit der Maximumkarte erwähnt werden. Der Einzelgänger Josef Steinlehner war ein Reisender und Pionier der späteren Maximumkarte. Sein Ziel war der Orient. Mit viel Geschick und Glück brachte er es am weitesten, bildgleiche Motive für die vorhanden Marken zu finden.
Es ist übrigens gar nicht so schwer, seine eigene Maximumkarte herzustellen. Man braucht nur eine Kamera, ein schönes Motiv, die passende Briefmarke und ein einfaches Bildbearbeitungsprogramm. Fertig ist eine selbstgestaltete Maximumkarte. 

maxi-gartenrose-mit.JPG 
Marke Eigenbau – hier ist nur die Briefmarke amtlich

maxi-gartenrose-mit_1.JPG

…und es fehlt lediglich der Stempel aufder Briefmarke

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