Mit 3-Cent-Münzen teilbar frankiert

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Die Übergangszeit der Portoumstellung von 55 Cent auf 58 Cent war ein aufwendiges Unterfangen. Kaum waren die ersten Ergänzungsmarken Ende des Jahres 2012 auf dem Markt, konnte man sie in den ersten Januarwochen wegen mangelnder Produktionskapazität nicht bekommen. In dieser Zeit wurde alles verklebt was noch zu finden war.

Und wenn keine Marke zur Verfügung stand? Dazu erhielt ich diese interessante Zuschrift. Frankiert mit einer 55 Cent Marke und mit aufgeklebten 3 Cent als Restporto.

Teilbar Hornung

BRIEFZENTRUM 8 13.1.13 -20

Obwohl der Vermerk ordnungsgemäß unter den Geldstücken vermerkt wurde, gab es für die Post keinerlei Veranlassung, das Geld, das ihnen ja gehörte vom Umschlag zu entnehmen. Möglicherweise wurde hier der „gute Wille“ honoriert und der Umschlag wurde ohne Nachgebühr zugestellt. Für den Geschichtssammler in ein paar Jahren sicherlich eine interessante Frankatur. Teilbarfrankaturen aus der „Notzeit der Ergänzungsmarken“ wird es sicherlich nicht häufig geben.

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