Philatelistische Stempel-Wellen in Hamburg

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Was könnte das wellenartige Gebilde darstellen? Eine neue Kunstform, ein neues Wasserzeichen oder ein neuer Stempelabschlag? Mit dem Stempelabschlag liegen Sie gar nicht so weit daneben. In der Tat hat das „Kunstwerk“ etwas mit dem unteren Briefumschlag zu tun.
Ein Rechtsanwaltsbüro aus Hamburg schrieb einen dringenden Brief an ein Anwaltsbüro in München. Es war Eile geboten. Auf der Rückseite des Umschlages wurden die Stationen des Briefes dokumentiert.

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wellenartiges Geflecht

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2000 HAMBURG 3 am  -7.-5.85 -19

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2000 HAMBURG 3 bx  -7.-5.85 -20
8 MÜNCHEN 2 sh -8.-5.85 -5
8 MÜNCHEN 80 af -8.-5.85 -6

Auf Grund der Lage der beiden Stempel-Abschläge aus Hamburg und München entstand dieses interessante Gebilde.

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wieder ein wellenartiges Geflecht

Der nächste Brief war wieder eine Eilsendung von Hamburg nach München. Auf der Rückseite ist eine kleine Besonderheit zu erkennen.

Es begann mit einem Fehlstart in Hamburg. Vormittag um 10:00 Uhr wurde der Brief erstmalig abgestempelt. Dass die Marken nicht entwertet wurden, merkte man in der Kontrolle erst 8 Stunden später. Abends 21:00 Uhr war der Brief immer noch in Hamburg. Das belegt ein Stempelabschlag auf der Briefrückseite.

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2 HAMBURG 50 bh  -4.-2.85 -10
2 HAMBURG 50 bb  -4.-2.85 -18

Jetzt ging die Reise los. Der Umschlag erhielt den nächsten Durchgangsstempel in München um 5:00 Uhr. Um 7:10 Uhr stand der Postzusteller vor der verschlossenen Tür. Das Anwaltsbüro war noch zu. Der Brief war nicht zustellbar.

Briefzusteller wussten scheinbar nicht, dass Anwälte keine Frühaufsteher sind.

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2000 HAMBURG 3 af  -4.-2.85 -21
8 MÜNCHEN 2 sh -5.-2.85 -5

Ob dieser Brief rechtzeitig seinen Empfänger doch noch erreicht hat, ist nicht bekannt.

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