Über Wappen auf Reklame- und Briefmarken

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Wer sich mit der Geschichte von Städten, vor allem mit deren Stadtwappen beschäftigt, erfährt interessante Dinge. Die Städte in Thüringen haben zum Beispiel einen Löwen in unterschiedlichen Positionen und Abbildungen im Wappen.

Typisch für viele Thüringer Orte: Der Löwe im Wappen

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DDR Mi. Nr. 2857 

 

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 Bund Mi. Nr. 1716

 

Es gibt aber auch Wappen, bei denen sich die Bedeutung nicht sofort erschließt.

 

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Apolda: Seit dem Jahr 1349 wurde die Familie Vitzthume  traditionsbewusster und erachtete es als ehrenvoll, ein über viele Generationen hinweg unverändertes Wappen zu führen, welches ein Naturholz mit drei Äpfeln zeigte. Es ist anzunehmen, dass die Vitzthume der Stadt das Wappen erteilt haben. Dabei legten sie ihr eigenes Familienwappen in geminderter Form zugrunde. Das Holz mit den grünenden Zweigen in den beiden Wappen drückt die Zugehörigkeit der Stadt Apolda zur Herrschaft der Vitzthume aus. Das Weglassen der drei Äpfel zeigt die Minderung des Stadtwappens gegenüber dem Familienwappen. Quelle: Wikipedia

 

 

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Bad Berka: Das Wappen von Bad Berka weist eine Ähnlichkeit mit dem Wappen der Fruchtbringenden Gesellschaft zu Weimar (auch Palmorden genannt) auf. Es wird vermutet, dass der Herzog von Sachsen-Weimar als Mitglied dieser 1617 gegründeten Gesellschaft der Stadt dieses Wappen verlieh. Quelle: Wikipedia

 

 

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Lobenstein: Der Brackenrumpf ist die Helmzier der Grafen Reuß älterer Linie; sie wurde bereits im 15. Jahrhundert in einem Schild gesetzt und von der Stadt als Wappen gezeigt.
Die Sage berichtet von einer anderen Version des Namens Lobenstein: „Lobe den Stein“ soll Kaiser Ludwig der Bayer, der von 1328 bis 1347 lebte, ausgerufen haben, als er hier in diesem wild- und waldreichen Revier jagte. Die Sage berichtet, dass ihm während der Hatz sein Lieblingshund verloren ging. Lange mussten die Jäger suchen, bis schließlich einer der Ritter das Tier ermattet und leicht verletzt bei einem Stein wiederfand. Er trug den Hund zu seinem Herren, der dem Ritter zum Dank mit einem Lehen um den „gelobten Stein“ beschenkte. Zur Erinnerung an das Ereignis erhielt der Ort den Namen Lobenstein und trug fortan den Brackenkopf in seinem Wappen.
Quelle: Wikipedia

 

 

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Ruhla: Der Schmied von Ruhla wird von der Stadt seit der Vereinigung der Stadtteile 1921 als Wappenfigur geführt, zuvor hatte jeder Stadtteil sein eigenes Wappen. Zuerst wurde der Schmied wachsend mit Zange und geschultertem Hammer aber ohne Amboss gezeigt. Änderungen an der Gestaltung wurden seitdem häufig vorgenommen. Während des Dritten Reiches wurde der Schmied heroisch dargestellt, in der DDR-Zeit hielt der Schmied nur ein Hufeisen.
Quelle: Wikipedia

 

 

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Saalfeld:  In der ältesten Zeit war das Wappen der Stadt das der Landesherren, der gekrönte Löwe der Grafen von Schwarzburg. Sodann nahm man den Schutzpatron, dem die Stadtkirche gewidmet ist, Johannes den Täufer, in das Wappen auf und gab ihm zur rechten Seite den Löwenschild, zur Linken zwei mit dem Rücken gegeneinander gekehrte Fische wegen der im Jahre 1346 erlangten Fischereigerechtigkeit.
Quelle: Wikipedia

 

Am 3. Oktober 1990 wurde für das neue Bundesland Thüringen ein neues Wappen bestimmt. Mit dem Gesetz über die Hoheitszeichen des Landes Thüringen vom 30. Januar 1991entschied sich der Thüringer Landtag für das nachstehend abgebildete Wappen.

 

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