Über ETB-(Ersttagsblatt)Sammlungen

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Caspar David Friedrich war ein fantastischer Maler der Romantik. Die Deutsche Post widmete eine Briefmarken seinem Lebenswerk! Das war im Jahr 1974. Diese Briefmarke war dann auch der Auftakt einer unendlichen Geschichte: Die deutsche Post kreierte mit dem Motiv dieser Kaspar David Friedrich-Briefmarke das erste Ersttagsblatt, kurz und im Fachjargon ETB genannt.

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Diese ETBs zeigen auf einem DIN A5 Pappkarton vordersseitig die Briefmarke im original, entwertet mit dem Ersttagsstempel. Rückseitig sind detaillierte Informationen zum Briefmarkenmotiv und zu Druckart etc. vermerkt. Die Deutsche Post stellt bis heute von annährend allen Briefmarkenausgaben seit Ende 1974 diese ETBs her, die jählich mit fortlaufender Nummerierung vorderseitig versehen werden. Neben ETBs der Bundesrepublik existieren ebenfalls ETBs von der Landespostdirektion Berlin.

Diese ETBs sind zweifelsohne schöne und sehr informative Blätter, werden aber vom modernen Sammler weniger beachtet. So kommt es nicht von ungefähr, dass bereits seit einigen Jahren mehr ETB-Sammlungen abgegeben , als gesucht werden. Die meisten Sammler nennen ETB-Sammlungen ihr eigen, die mehr als 20 Alben umfassen.

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Folgerichtig kann der Handel kaum noch diese Sammlungen aufnehmen! Preislich liegen diese mehrbändigen Werke ganz am Boden; sumasumarum sogar unter dem Anschaffungswert der Alben. Der Verkauf lohnt gegenwärtig nicht. Hier gelten die „drei L“: Lange Liegen Lassen!

 

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