Was bedeutet „Schweizer Diskretion“?

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In der philatelistischen Fachpresse fallen immer mal wieder Anzeigen im Zusammenhang von Briefmarkenverkäufen auf, die von „Schweizer Diskretion“ sprechen.  Was bedeutet dies? Wenn es neben „Schweizer Schokolade“ auch „Schweizer Diskretion“ tatsächlich geben sollte, dann gibt es wohl auch „Französische Diskretion“ (oh-la-la!) und nicht zu vergessen usbekische Diskretion (hands up!).

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Die Schweizer Kollegen haben wohl diese „Schweizer Diskretion“ erfunden? Oder? Falls Sie nun Ihre Briefmarkensammlung in Richtung Schweiz karren wollen, dann lesen Sie kurz weiter. Bei der Ausfuhr aus der Bundesrepublik empfiehlt der Zoll laut seinen Veröffentlichungen „…Probleme bei der Ausreise riskieren Sie zum Beispiel, wenn Sie:“….., Antiquitäten, Sammlerstücke, Gemälde oder andere Kunstwerke mitnehmen wollen…“.

Nun gibt es bei der Aus- und Einfuhr von Wert- bzw. Bargeldbeträgen die Möglichkeit die Frage des bundesdeutschen Grenzbeamten nach Wertgegenständen bereits mit „Schweizer Diskretion“ zu beantworten 

Fakt ist: Wer mit 10.000 Euro oder mehr Bargeld in die Europäische Union ein- oder ausreist, muss dies von sich aus dem Zoll schriftlich mitteilen. So steht es u.a. beim Zoll. Bemerkenswert sind auch die Geldbußen für diese Ordnungswidrigkeit, „… die mit Geldbuße bis zu einer Million Euro geahndet werden können.“

Es lebe die „Deutsche Gründlichkeit“!

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